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infach glücklich sein. Das ist das oberste Ziel von vielen Menschen und sie kämpfen dafür jeden Tag. Sie mühen sich im Job ab, um sich endlich die Traumreise auf die Malediven zu leisten. Sie trainieren täglich im Fitnessstudio, damit der Körper für die Suche nach dem perfekten Partner schön ist. An dieser Stelle ließen sich zahlreiche Beispiele anführen, die veranschaulichen, was Menschen fürs Glücklichsein tun. Leider sind die Bestrebungen oft nicht zielführend. Sie können sogar dem eigenen Glück im Wege stehen, denn dieses wird an der falschen Stelle gesucht. Und was ist die falsche Stelle? Das ist das Außen.

Sicherlich können uns „äußere Dinge“ kurz glücklich machen, aber das wahre, tiefe, allgegenwärtige Glücksempfinden liegt in uns selber.

Der Dalai Lama sagte, dass das Glücklichsein ein Bewusstseinszustand ist. Das mag kompliziert klingen, jedoch hat es sein Gutes: Sie sind für Ihr Glücklichsein verantwortlich. Ist das nicht fantastisch? Sie sind somit nicht von anderen oder äußeren Rahmenbedingungen abhängig. Was für eine Freiheit! Bereits diese sollte Sie glücklich machen. Im Folgenden lesen Sie einige Beispiele für Tätigkeiten, die zu Ihrem Glück beitragen können. Probieren Sie es aus! Sie alle zielen letztlich auf Ihren Bewusstseinszustand (im Englischen: awareness) ab.

Beispiele fürs glücklich sein

Beginnen Sie damit, Ihr Bewusstsein zu verändern. Sie dürfen ruhig „Ihren Verstand verlieren“ und sollten das sogar tun. Wenn Sie unglücklich sind, ist es wichtig, an Ihrem „Verstand“ etwas zu verändern. Sie müssen ihn umprogrammieren, um das Glück in Geist und Herz zu lassen. Stellen Sie sich konkret vor, jetzt ein glücklicher Mensch zu werden.

Richten Sie jede Tätigkeit danach aus.

Das heißt nicht zwingend, dass Sie geliebte Menschen aus Ihrem Leben verbannen oder einen guten Job kündigen. Sie ändern stattdessen die Betrachtungsweise auf die Dinge. Dadurch verändern Sie langfristig Ihr Handeln. Durch ein verändertes Handeln erzielen Sie andere Ergebnisse als vorher. Logisch, nicht wahr? Hier sind Beispiele, was Sie aktiv dafür tun können:

  1. Das eigene Leben leben: Ihr Alltag kennt zahlreiche Zwänge. Zwänge machen unglücklich. Befreien Sie sich von Zwängen, indem Sie verzichtbare, unangenehme Tätigkeiten aus Ihrem Leben eliminieren. Manche Zwänge müssen bleiben, zu denen beispielsweise der Besuch der Schwiegermutter gehört. Versuchen Sie jedoch aus dem Zwang eine Chance zu machen, indem Sie die Kontrolle über die Situation übernehmen. Sehen Sie Ihre Schwiegermutter mit anderen Augen, um anders mit ihr umzugehen. Das verändert Ihr Verhalten, was im besten Fall den Zwang sie zu besuchen, erträglicher macht.

  2. Angenehmes nicht immer wieder aufschieben: Insbesondere pflichtbewusste Menschen widmen sich stets zuerst ihren Aufgaben und dann den schönen Seiten des Lebens. Grundsätzlich mag dies richtig sein, sofern das Angenehme nicht immer zu kurz kommt. Wenn Sie schon nach einem Zeitplan leben, dann planen Sie in diesem auch schöne Aktivitäten und Dinge mit ein. Das können auch kleine Dinge sein wie ein Luxuskaffee am Morgen oder ein guter Film am Abend inklusive leckeren Snacks.

  3. Schöpferisch tätig sein: Vielleicht glauben Sie, Sie wären nicht kreativ. Doch in jedem von uns steckt ein (kleiner oder großer) Künstler. Ganz gleich, ob Sie extravagante Marmeladenmischungen kochen, Fotografieren, Blumenbeete anpflanzen oder etwas anderes tun: Widmen Sie sich hin und wieder schöpferischen Aktivitäten, um den Geist zu befreien und Ihre Aufmerksamkeit komplett nach außen zu richten!

  4. Die Natur neu entdecken: Die Natur ist ein immenser Energiespender. Schnappen Sie sich das Rad oder machen Sie einen Spaziergang durch Wald und Flur. Wichtig ist es, hierbei abzuschalten und Pflanzen sowie Tiere bewusst wahrzunehmen. Am besten werden Sie dabei wieder zum Kind, was die Welt gerade erst entdeckt. Sie stimulieren so Ihren Verstand und können Glücksgefühle erzeugen.

  5. Hoffnung in sich tragen: Schwierige Zeiten kommen auf jeden irgendwann zu. Manchmal können Sie sich darauf vorbereiten und manchmal leider nicht. Versuchen Sie, bei Problemen nie die Hoffnung zu verlieren. Sie haben schon so viel gemeistert und überstanden, dann werden Sie auch diese Krise überleben. Sagen Sie sich das. Glauben Sie an sich selbst.

  6. Das Glück nicht in anderen suchen: Niemand ist für Ihr Glück verantwortlich. Sie müssen das Glücklichsein in sich selbst finden. Begeben Sie sich in die Abhängigkeit von anderen, können Sie sich nie wirklich glücklich fühlen. Das heißt jedoch nicht, dass andere nicht zu unserem Glück beitragen können. Streichen Sie hingegen Personen aus Ihrem Leben, die Ihrem Glücklichsein im Wege stehen oder es sogar aktiv, zum eigenen Vorteil, behindern.

  7. Auf eine gute Ernährung achten: Unser Mindset ist für ein Glücklichsein entscheidend. Was wir denken, bestimmt, was wir fühlen. Unsere Gedanken können wir bewusst steuern. Sie sagen: “Schön wär’s!” und da haben Sie natürlich insofern recht, als dass man nicht unterschätzen darf, dass unser Gehirn von chemischen, körpereigenen Prozessen gesteuert wird. Hormone und andere Dinge beeinflussen dieses “Schaltpult”l, aber letztendlich ist es unser Wille und damit unser Denken, welches das letzte Wort hat. Um uns vor negativen Gedanken zu schützen, spielt eine gesunde Ernährung eine nicht unwichtige Rolle. Sie nimmt Einfluss auf diese Prozesse. So kann eine zu fettreiche Ernährung Depressionen begünstigen. Gleiches zählt für einen hohen Alkoholkonsum. Wieso nutzen wir also nicht eine gesunde, ausgewogene Ernährung, um unser Glücklichsein zu unterstützen!

  8. Bewusst leben: Sicherlich haben Sie diesen Ratschlag schon oft gehört, was ihn jedoch nicht weniger wichtig macht. Warum? Mit etwa 35 Jahren haben wir unseren Charakter ausgebildet. Wir haben zahlreiche Erfahrungen gesammelt, unsere Einstellungen zu unterschiedlichsten Themenbereichen gefunden und uns im Leben eingerichtet. Das ist praktisch, aber bedeutet leider auch, dass wir einen Großteil des Tages unbewusst erleben. Unsere Handlungen laufen wie automatisiert ab, um den Alltag mit all seinen Aufgaben zu bewältigen. Dies hindert uns daran, Neues zu erleben und Verhaltensweisen zu ändern. Seien Sie achtsamer im Leben, hinterfragen Sie Altbekanntes und trauen Sie sich, eingetretene Wege zu verlassen.

Sie können jetzt glücklich sein

An den Beispielen ersehen Sie, dass Sie jetzt glücklich sein können. Oft ist es gar nicht erforderlich, dass Leben komplett umzukrempeln. Beginnen Sie mit kleinen Änderungen im Alltag, indem Sie Ihre Sichtweise Sichtweise verändern.

Das ist eine größere Aufgabe, als Sie vielleicht vermuten.

Alte Gewohnheiten und Einstellungen abzulegen, ist nämlich ein Kraftakt. Indem Sie sich von innen heraus ändern, ändern Sie auch Ihr Umfeld. Wohin die Reise Sie letztlich führt, haben Sie selbst in der Hand. Ihr Glücklichsein hängt zu einem großen Teil nur von Ihnen ab.

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Photo by Jeryd Gillum on Unsplash

Publiziert am 
Oct 8, 2019
 in Katgorie
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